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Neue Energie für die Gemeinschaftsschule

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Es kommt ein Blockheizkraftwerk – Gemeinderat gab grünes Licht für 710 000-Euro-Projekt

Von Thomas Frenzel

Leimen. Hut ab vor der Qualität, die vor Jahrzehnten von den Heizungsbauern in der Geschwister-Scholl-Schule verbaut wurde: Die installierten Kessel funktionieren noch immer. Freilich: Das eine oder andere Ventil arbeitet nicht mehr ganz, wie es soll. Und auch mit den Kreiselpumpen sieht es nicht gut aus, die dafür sorgen, dass das erhitzte Wasser dorthin transportiert wird, wo es gebraucht wird – in die Heizkörper oder in die Wasserhähne. Und den heutigen Umweltstandards entspricht die Ölheizung, die ihre Energie aus einem 100 000-Liter-Tank bezieht, der unterm Schulhof vergraben ist, ebenfalls nicht mehr. Deshalb erhält die Scholl-Schule in nächster Zeit eine neue Heizzentrale inklusive Blockheizkraftwerk (BHKW). Für die hierfür nötige Investition in Höhe von geschätzten 740 000 Euro machte der Gemeinderat einhellig den Weg frei.

Versorgt von der bisherigen Heizzentrale wird nicht allein die Schule, wie Bauamtsleiter Holger Gora darlegte: die Kurpfalzhalle hängt dran und auch die Aegidiushalle. Und dabei wird es nicht bleiben, unterstrich Oberbürgermeister Hans D. Reinwald: Um – wie beantragt und genehmigt – zu einer richtigen Gemeinschaftsschule zu werden, muss bei der Geschwister-Scholl-Schule ein Neubau mit Mensa her. Und auch hierfür wird Energie benötigt.

Eine Untersuchung durch das Büro „MBP Ingenieure“ aus Mühlhausen, das auch mit der Ausführung beauftragt wurde, hatte eine Kombination aus Gaskessel plus Blockheizkraftwerk als „wohl günstigste Lösung“ der künftigen Energieversorgung ermittelt, wie der OB sagt. Eine Heizzentrale mit Holzpellets, so die Sitzungsunterlagen, wäre zwar billiger gekommen, hätte aber erheblichen Lagerplatzbedarf für die Pellets erfordert. Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe, die sich der Erdwärme bedient, wäre laut MBP-Untersuchung sowohl bei der Anschaffung als auch bei der Wartung teurer. Und: Ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk, das auch noch Strom produziert, erhält Geld aus der sogenannten Erneuerbare-Energien-Umlage, für die jeder private Stromkunde zahlen muss.

Dass an der Erneuerung der Heizzentrale kein Weg vorbeiführe und ein Gaskessel noch 2018 her muss, der vor allem die zukünftigen Spitzenlasten abfedern soll, wie dies Ralf Frühwirt (GALL) sagte, war unstrittig. Genauso unstrittig war, dass das für die künftige Grundlast gedachte BHKW erst dann kommen dürfe, wenn man sich über den neuen Schulanbau im Klaren ist, wie dies Klaus Feuchter (FDP) vorbrachte. Frühwirt trieb aber auch anderes um: die auf dem Schuldach installierte Solaranlage der Bürgerenergiegenossenschaft. Werde das BHKW hier zu einer ernsthaften Konkurrenz beim schulischen Stromverbrauch? Bauamtsleiter Gora winkte diesbezüglich ab – „nein“.

Hans Appel (CDU) hatte ganz andere Zweifel. Er verwies auf die sanierte Alte Fabrik, ebenfalls in St. Ilgen, wo die Stadtwerke mit dem BHKW alles andere als zufrieden seien: Im Sommer werde der Wärme-Strom-Lieferant mangels vernünftiger Energieabnahme abgestellt. Die Antwort der Verwaltung: Diesbezüglich vertraue man bei der Geschwister-Scholl-Schule auf die Experten.

Neue Energie für die Gemeinschaftsschule

RNZ-Artikel vom 13.April 2018 zur GSS-St.Ilgen

 Thomas Frenzel (RNZ)  Homepage  13.04.2018  304.44 KB  68

 

48. "Schlümpfe"-Flohmarkt

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Ein trüber Sonntag im März… Draußen Schneegestöber… Schlechtes Wetter? Zu ungemütlich, um draußen zu sein oder einen Ausflug zu machen? Bestimmt… Aber – perfektes Wetter für den Schlümpfe Flohmarkt! Das dachten sich wohl viele Familien, denn der Andrang beim 48. Schlümpfe Flohmarkt war wieder groß.  Es konnten zwar im Vorfeld nicht alle Flohmarkt-Tische vergeben werden, aber es gab trotzdem ein gutes Angebot für die vielen interessierten Käufer. Auch für das leibliche Wohl war wie immer bestens gesorgt – nach dem Einkauf auf dem Flohmarkt konnten sich die Besucher mit Kuchen, Kaffee, heißen Würstchen oder kalten Getränken stärken. Es ist mittlerweile eine lieb gewonnene Tradition, dass auch Schüler der Geschwister-Scholl-Schule zum Helfen eingeteilt werden. So waren an diesem Sonntag die Klassen 9a und 9b mit ihrer Lehrerinnen Frau Mohr und Frau Zürn - neben Mitgliedern des Fördervereins und Vertretern der Elternschaft - beim Auf- und Abbau und beim Verkauf von Würstchen, Getränken und Kuchen dabei.  Die Schüler bekommen dafür einen Teil des Flohmarkt-Erlöses für ihre Klassenfahrt. Neu war bei diesem Flohmarkt die geänderte Öffnungszeit – der Beginn wurde auf 14.00 Uhr geschoben, also eine Stunde nach hinten verlegt. Diese Änderung kam bei den Verkäufern gut an.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helfer und Kuchenbäcker, die durch ihre Unterstützung zum Gelingen des Flohmarkts beigetragen haben.

Der nächste Schlümpfe Flohmarkt findet übrigens am 18.11.2018 statt!

 

Was hat das Ei mit Ostern zu tun? Ostern mit den Grundschülern der GSS

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Ostergottesdienst der Erst- und Zweitklässler

Was das Ei mit Ostern zu tun hat, das war die Leitfrage für die diesjährigen Ostergottesdienste mit den GrundschülerInnen der GSS am 19. und 21.3.2018 in der St. Aegidius-Kirche. Die Geschichte von Pedro, dem Hahn, erzählte, was Pedro und Marta mit ihren Eiern und Küken erleben. Wenn sie groß genug sind, brechen sie von innen die Schale auf und kommen ans Licht. Gleichzeitig begegnet Pedro Jesus und erlebt später, was mit Jesus passiert: dass er leidet und stirbt und nach drei Tagen vom Tod aufersteht.

Ostergottesdienst der Dritt- und Viertklässler

Die Antwort auf die Leitfrage konnten die SchülerInnen im Gottesdienst selbst geben. Sie wussten: im Ei ist es dunkel und eng, und die Küken wollen raus ans Licht und in die Freiheit. Und sie erkannten: auch Jesus ging den Weg durch das Dunkel des Todes ans Licht zu neuem Leben. Sein Grab war dunkel, kalt und eng. Gott führte ihn zu neuem Leben. Das Ei ist Zeichen für das neue Leben!

Die Freude und die Begeisterung darüber fanden sich auch in den gemeinsamen Liedern wieder: „Jesus lebt, das Grab ist leer“, ein Lied, das die Geschichte von Jesu Auferstehung erzählt und fast schon zum Mitschunkeln einlädt. Und „Brich auf bewege dich“, gesungene und bewegte Aufbruchsstimmung.

Am Schluss des Ostergottesdienstes bekamen die Schüler eine Feder geschenkt

In der Woche vor dem Gottesdienst stimmten sich zwei Religionsgruppen bei einem kleinen Ausflug auf die Ostergeschichte ein. Der Weg führte zur Fastenkrippe, die in der Dreifaltigkeitskirche in Sandhausen aufgebaut ist. Mit vielen kleinen Details wurde dort die Geschichte von Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu Christi aufgebaut und konnte durch die SchülerInnen entdeckt werden.

Schüler vor der Fastekrippe in Sandhausen

 

Gelungener Einblick in die neue Gemeinschaftsschule

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Die GSS wird mit Beginn des neuen Schuljahres zur Gemeinschaftsschule und lud daher zur GMS „Entdeckertour“ ein.

Informative Einführung in die neue Schulart durch Schulleiterin Frau Stöckermann-Borst

Die Schule bot vielen zukünftigen Fünftklässlern mit ihren Eltern und weiteren Interessierten einen Einblick in das spannende neue Konzept der Gemeinschaftsschule. Nach einer informativen Einführung in die neue Schulart durch die Schulleiterin Konstanze Stöckermann-Borst blieb genug Zeit, um die neue Schulart in Form einer kleinen Entdeckertour selbst zu erkunden und Verschiedenes auszuprobieren. Genauso wie es das Konzept der Gemeinschaftsschule vorsieht, konnten an diesem Nachmittag individuelle Stärken und Interessen an zehn vielseitigen, von den Lehrkräften der GSS gestalteten Stationen eingebracht werden.

Erste Erfahrungen sammelten die zukünftigen Fünftklässler im handwerklichen Bereich beim Löten eines Stromkreises, beim Nähen oder Knigge gerechten Tisch decken und auch im Bereich der Naturwissenschaften bei der genauen Beobachtung der Veränderung eines Schokokusses, der sich in einem Becher mit Vakuum befand. Auch eine Zeitreise zu den Römern war Inhalt der Entdeckertour.

Handwerklicher Bereich: Löten eines Stromkreises Handwerklicher Bereich: Nähen Handwerklicher Bereich: Tisch decken

Naturwissenschaftlicher Bereich: Experiment Naturwissenschaftlicher Bereich: Experiment Schokokuss im Becher mit Vakuum Naturwissenschaftlicher Bereich: Chemie-Experiment

Zudem standen Fragen zum zukünftigen Ganztagesbetrieb und die typische Arbeitsweise auf drei Niveaustufen während der Lernzeit in den Fächern Mathe, Deutsch und Englisch im Fokus. Auch wie ein Coachinggespräch zwischen Lehrkraft und Schülerin oder Schüler aussehen kann, durften die Gäste hautnah erleben.

Zeitreise zu den Römern: Sich einkleiden wie die Römer Lernen auf unterschiedlichen Niveaustufen in Mathematik

Coachinggespräch zwischen Lehrkraft und Schüler

Außerdem standen die Räume der Schulsozialarbeit, die gut ausgestattete und zum Stöbern einladende Schulbücherei und andere Besonderheiten der GSS an diesem Nachmittag zur Erkundung offen.

In der Pausenhalle gab es für die erfolgreichen Entdeckerinnen und Entdecker eine gebackene GSS-Hand (unser Logo) als Andenken sowie eine kleine kulinarische Stärkung.

Teambildung in der Schulsozialarbeit Vielfältiges Angebot in der Schülerbücherei

Aktive Unterstützung der Schule durch Förderverein und Elternbeirat

Großer Dank gilt allen engagierten Helferinnen und Helfern, die diese Entdeckertour geplant, mitgestaltet und durchgeführt haben!

Die Anmeldetage an der GSS sind Mittwoch 21.03. und Donnerstag 22.03.2018, jeweils von 8:00 – 15:00 Uhr.

 

Anmeldung zum 48. Flohmarkt „Schlümpfe“

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Die ANMELDUNG zum nächsten Kinder- und Spielzeugflohmarkt  „Schlümpfe“ in der Kurpfalzhalle in St. Ilgen (18.März 2018) findet am Samstag, dem 24.Februar 2018, von 9:00 bis 11:00 Uhr in der Geschwister-Scholl-Schule St. Ilgen, Haus B statt.

Die Standgebühr in Höhe von 10 € zzgl. 2 € Reinigungspfand ist bei der Anmeldung zu entrichten.

Telefonische Anmeldung ist nicht möglich!

Schlümpfe-Flohmarkt-März-2018

Schlümpfe-Flohmarkt am 18.März 2018

Anmeldung dazu am Samstag, 24.Februar 2018

   18.02.2018  168.82 KB  198

 

DANKE

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Die Geschwister-Scholl-Schule St. Ilgen hat das große Glück im Schullalltag von knapp 50 ehrenamtlichen Helfern unterstützt zu werden. Wir wissen das sehr zu schätzen und so war es uns ein großes Bedürfnis, den Helfern für ihr Engagemant angemessen DANKE zu sagen.

Am 23. Januar waren also AG-Leiter, Jugendbegleiter, Lesementoren, Berufe- und Lernpaten vom BEZ, Frühstücksdamen, Büchereibetreuer, der Vorstand des Fördervereins und die Elternbeiratsvorsitzenden ins toll eingedeckte Terrassenzimmer eingeladen. Viele waren der Einladung gefolgt und wurden zunächst musikalisch begrüßt. Den Beginn machte hier der Grundschul-Schulchor unter der Leitung von Carolin Samuelis-Overmann mit flotten Liedern. Es folgte ein rhythmischer Vortrag auf Glockenspielen der AG Instrumentenzirkel mit Anna-Lena Mohr, bevor die Klasse 6b mit ihrer Klassenlehrerin Angela Weisgerber mit drei Klassikern auf der Mundharmonika den musikalischen Empfang abschloss. Der Sketch „Rechenaufgabe: 28 geteilt durch 7“ - herrlich dargeboten von den Kolleginnen Caecilia Jebing-Viktoria, Patricia Thiel und Barbara Schöppenthau – sorgte anschließend für viel Heiterkeit. Nach Dankesworten von Konrektorin Beate Grubisic verkündete die Schulleiterin Konstanze Stöckermann-Borst die taufrische Botschaft, dass im nächsten Schuljahr die Geschwister-Scholl-Schule nun endlich als Gemeinschaftsschule starten kann und bat die Ehrenamtlichen ein, sich auch im Ganztagesbetrieb der Gemeinschaftsschule weiter zu engagieren.

Das excellente Buffet mit Kaffee, Kuchen und pikanten Teilchen war von Helgard Tenfelde und Mascha Pilarski, unterstützt von Yusra Abo Taleb und Ilayda Özdemir aus der 9a, vorbereitet worden. Die Gäste ließen es sich ausgiebig bei Gesprächen schmecken und verbrachten einen gemütlichen Nachmittag an der GSS.

Wenn auch Sie das Schulleben mit Ihrem Engagement bereichern möchten – z.B. mit Schülern Fahrräder reparieren, Fremdsprachen lernen, kochen, gärtnern – dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf:

K. Stöckermann-Borst | 06224-767940 | Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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Sicherheitstraining 3.0 an der Geschwister-Scholl-Grundschule

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Das alljährliche Sicherheitstraining der Geschwister-Scholl-Schule ging in diesem Schuljahr in die dritte Runde. Alle Zweitklässler hatten die Möglichkeit kostenlos daran teilzunehmen. Auch diesmal wurde es in Kooperation mit Frau Wolf und Herrn Breitsch von der Polizei Leimen, sowie der Schulsozialarbeiterin Susanne Siebler durchgeführt.

„Wie verhalte ich mich, wenn ich auf dem Spielplatz von einem Erwachsenen angesprochen werde?“ oder „Was tue ich, wenn es an der Tür klingelt und ich bin alleine Zuhause?“. Diese und weitere Fragen wurden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern bearbeitet, sei es mit Hilfe von kurzen Filmsequenzen oder mit kleinen Rollenspielen, die im Anschluss ausführlich reflektiert wurden. Alle ZweitklässlerInnen waren in den zwei Schulstunden sehr engagiert und trugen dazu bei, dass das diesjährige Sicherheitstraining erfolgreich stattfinden konnte. Aber nicht nur durch die Unterstützung der jungen TeilnehmerInnen, sondern auch der Klassenlehrerinnen konnte ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden.

Abschließend bekam jedes Kind eine „Kindernotfallkarte“ überreicht, auf der wichtige Telefonnummern notiert werden können, sowie eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme. Nun wussten sie bestens Bescheid, wie man sich Zuhause und Unterwegs sicher verhält. Auch dieses Mal war die Resonanz positiv und wir freuen uns Frau Wolf und Herrn Breitsch nächstes Schuljahr im Rahmen des Sicherheitstrainings bei uns an der Geschwister-Scholl-Schule begrüßen zu dürfen.

Susanne Siebler

Schulsozialarbeiterin der Geschwister-Scholl-Grundschule

 

Schulbücherei braucht dringend neue Helfer

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Damit die Geschwister-Scholl-Schüler auch weiter täglich an die Bücherregale können, sucht das Betreuerteam Unterstützung

Von Sabine Geschwill

Leimen-St. Ilgen. Die Schüler der Geschwister-Scholl-Schule lieben ihre Schulbücherei. Rund 20 von ihnen schauen in den zwei Stunden, die sie jeden Tag unter der Woche geöffnet hat, vorbei. Damit die ruhig gelegene Bücherei im Erdgeschoss im Schulhaus A auch künftig in gewohntem Umfang den Geschwister-Scholl-Schülern zur Verfügung stehen kann, rührt Andrea Unverfehrt vom Betreuerteam derzeit kräftig die Werbetrommel: „Wir brauchen dringend Verstärkung bei den Betreuern“, erklärt sie gegenüber der RNZ.

Die Schulbücherei

Die Schulbücherei gibt es seit dem Jahr 2007. Damals wurde sie von Andrea Unverfehrt als Vorsitzende des Fördervereins „Freunde der Geschwister-Scholl-Schule“ mit Unterstützung Gleichgesinnter ins Leben gerufen. Christine Teiwes-Melchiori, Marie-Luise Zimmermann, Jane Mattheier und Claudia Felden gehörten damals zu den Betreuerinnen. 350 Leseausweise wurden im ersten Jahr ausgestellt. Im zehnten Jubiläumsjahr der Bücherei war die Zahl auf 2650 Leseausweise angestiegen. Fast 4100 Bücher und Medien können entliehen werden.

2013 wurden die Öffnungszeiten auf fünf Tage erweitert. Zum Betreuerteam gehören neben Andrea Unverfehrt und Christine Teiwes-Melchiori heute Helga Stadler, Christa Mussotter, Kristine Eastman und Julius Unverfehrt, der im Rahmen seines Studiums aushilft. Doch die Zahl der Helfer reicht unter Berücksichtigung von Urlaub und Krankheit längst nicht mehr aus, um einen reibungslosen Betrieb gewährleisten zu können. „Wir brauchen mindestens zwei Helfer pro Tag“, erklärt Unverfehrt. Wenn jemand krank wird oder nicht kann, springt einer vom Betreuerteam ein, wodurch sich dessen zeitliche Belastung erhöht. „Wir haben momentan keinen personellen Puffer mehr“, so Unverfehrt. „Dabei könnten wir locker pro Öffnungstag drei Leute brauchen.“

Vor dem Aus sieht Andrea Unverfehrt die Schulbücherei nicht. Die bisherigen Öffnungszeiten von 11.30 bis 13.30 Uhr sollen auch wegen Personalmangels keinesfalls reduziert werden. „Wir betreiben sie jetzt seit zehn Jahren über den Förderverein – und das soll auch in Zukunft so bleiben.“

Am liebsten würde das Betreuerteam die Öffnungszeiten sogar noch erweitern. Nicht zuletzt, weil die Geschwister-Scholl-Schule ab dem Schuljahr 2018/19 zur Gemeinschaftsschule wird, wie seit letzter Woche feststeht. Dann wird die St. Ilgener Schule im Ganztagsbetrieb laufen.

Nur: „Für die Eltern unserer Schüler sind die Zeiten ungünstig, da sie entweder berufstätig sind, oder zu der Zeit für ihre Kinder Mittagessen kochen.“ Daher sucht die Schulbücherei dringend engagierte Mitbürger. Jeder, der Spaß im Umgang mit Kindern und Jugendlichen hat, kann sich melden. „Das können ältere Geschwisterkinder sein oder Studenten, die im Rahmen ihres Studiums praktische Erfahrung sammeln wollen, oder natürlich Senioren, die etwas mehr Zeit haben als die Berufstätigen“, meinte Unverfehrt. Die Betreuer erhalten für die Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung über das Jugendbegleiter-Programm Baden-Württemberg.

„Unsere Bücherei erfährt mit ihrem Angebot eine große Wertschätzung bei den Eltern“, erzählt Andrea Unverfehrt. Und Rektorin Konstanze Stöckermann-Borst fügt hinzu: „Ein solches Angebot wäre für uns als Schule gar nicht zu leisten.“ In den Regalen findet man eine Vielzahl von Bilder- und Erstlesebüchern, Fremdsprachen, Literatur, Krimis, Nachschlagewerke zu den verschiedensten Themen- und Wissensgebieten, sowie Bücher über Hobbys und jahreszeitliche Feste. Das Hauptaugenmerk gilt dem Leseinteresse der Erstklässler und den verschiedenen Unterrichtsthemen. Mit den Einnahmen der jährlichen Einschulungsfeiern und über private Spenden werden Neuanschaffungen finanziert.

Die Bücherei ist aber auch ein idealer Rückzugsort. Die Schüler können dort ungestört in Büchern lesen, sich für ihren Unterricht vorbereiten, für Referate Notizen machen oder Hausaufgaben erledigen. Die Lese- und Sprachförderung für Flüchtlinge hat dort auch ihren Platz. „Dieser ruhige Ort im Schulhaus ist bei den Schülern sehr begehrt“, weiß Andrea Unverfehrt.

Schulbücherei braucht dringend neue Helfer

RNZ-Artikel vom 25.Januar 2018 zur Schülerbücherei an der GSS-St.Ilgen

 Sabine Geschwill (RNZ)  Homepage  25.01.2018  140.71 KB  231

 

Erfreuliche Post aus Karlsruhe

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Bescheid vom Regierungspräsidium bestätigt Gemeinschaftsschule

Leimen-St. Ilgen. (bmi) Ein Brief aus Karlsruhe machte gestern die Stadtverwaltung glücklich – dabei war dessen Inhalt längst bekannt. Darin teilte das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg seine Zustimmung zur Einrichtung einer Gemeinschaftsschule an der Geschwister-Scholl-Schule (GSS) in St. Ilgen für das Schuljahr 2018/19 mit. Das Schreiben kam allerdings nicht aus Stuttgart, sondern vom Regierungspräsidium Karlsruhe, das das operative Geschäft der Ministerien ausführt. Dort ist „Anfang der Woche der Bescheid rausgegangen“, wie Irene Feilhauer von der dortigen Pressestelle der RNZ bestätigte.

Gestern ist er dann auch in Leimen angekommen. Die Genehmigung vom Kultusministerium datiert vom 11. Januar. „Da waren manche Briefe im 19. Jahrhundert schneller“, scherzte Michael Ullrich. Dem Stadtsprecher war die Erleichterung über die positive Nachricht anzumerken. Schließlich war die Umwandlung der GSS in der Region umstritten. Während die Nachbarkommunen Sandhausen, Bammental und Walldorf das Projekt unterstützen, kam aus Heidelberg, Wiesloch und Nußloch Gegenwind.

Die Stadt plant bereits für das kommende Schuljahr mit drei Zügen und geht davon aus, diese allein mit Schülern aus Leimen bestücken zu können. Laut Ullrich gehe man aus Erfahrungswerten davon aus, dass 40 bis 50 Prozent der Abgänger von der Turmschule und der Grundschule an der GSS für die Gemeinschaftsschule entscheiden würden. Aus den jetzigen Schülerzahlen errechnen sich für 2018/19 und auch die Folgejahre immer zwischen 70 und 90 Schüler – genug für jeweils drei Klassen.

Erfreuliche Post aus Karlsruhe

RNZ-Artikel vom 19.Januar 2018 zur Schulentwicklung in Leimen

 bmi (RNZ)  Homepage  19.01.2018  119.84 KB  170

 

Grünes Licht aus Stuttgart: Leimen bekommt eine Gemeinschaftsschule

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Kultusministerium hat Antrag der Stadt positiv beschieden – Warten auf Bestätigung des Regierungspräsidiums – Zwei oder drei Züge

Leimen-St. Ilgen. (lew/bmi) Die Geschwister-Scholl-Schule im Leimener Stadtteil St. Ilgen wird ab dem Schuljahr 2018/19 zur Gemeinschaftsschule. Wie eine Sprecherin des Kultusministeriums in Stuttgart gestern auf RNZ-Nachfrage bestätigte, hat die Behörde den Antrag der Großen Kreisstadt positiv beschieden. Die Prognose habe zuvor ergeben, dass mit 40 oder mehr Schülern gerechnet werden könne. Damit sei die Voraussetzung für eine Gemeinschaftsschule mit mindestens zwei Zügen erfüllt. Darüber, ob es am Ende drei werden, entscheiden die Eltern mit ihren Anmeldungen, so die Sprecherin.

Die endgültige Bescheidvergabe obliege nun dem Regierungspräsidium in Karlsruhe, das derzeit noch dabei sei, die Personalvertretung auf Landesebene über die Pläne zu informieren. Dies sei eine gesetzliche Vorschrift.

Dementsprechend verhalten fielen auch noch die Reaktionen bei Verwaltung und Schule aus. Stadtsprecher Michael Ullrich wusste von einem Telefongespräch seines Bürgermeisters Hans D. Reinwald mit dem Kultusministerium und „positiven Signalen“ aus Stuttgart zu berichten. Nun warte man auf die entsprechende Nachricht aus Karlsruhe. „Wir sind zuversichtlich, heute oder morgen den endgültigen Bescheid zu erhalten“, so Ullrich. Schulleiterin Konstanze Stöckermann-Borst wollte sich dagegen gestern auf Nachfrage der RNZ zum Sachverhalt nicht äußern.

Wenn die Scholl-Schule dann zum neuen Schuljahr eine Gemeinschaftsschule mit bis zu drei Zügen wird, entspricht das exakt dem, was der Leimener Gemeinderat in seiner Sitzung im April 2017 beschlossen hatte. Auf positive Resonanz dürfte die Entscheidung aus Stuttgart auch in Leimens Nachbarkommunen Sandhausen, Bammental und Wiesloch stoßen. Sie hatten das Projekt Gemeinschaftsschule von Beginn an unterstützt. Ablehnung hatte es hingegen aus Heidelberg und Nußloch gegeben.

Grünes Licht aus Stuttgart: Leimen bekommt eine Gemeinschaftsschule

RNZ-Artikel vom 17.Januar 2018 zur Schulentwicklung in Leimen

 lew/bmi (RNZ)  Homepage  19.01.2018  125.37 KB  168

 

Wir freuen uns sehr – die Gemeinschaftsschule kommt!

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Ab September 2018 starten wir mit den 5. Klassen als Gemeinschaftschule. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Oberbürgermeister Hans Reinwald, dem Gemeinderat und unseren Eltern für die Unterstützung auf dem Weg dorthin.

Am 09.03.2018 können Sie sich im Rahmen der GSS Entdeckertour ein Bild vom Lernen in unserer Gemeinschaftsschule machen. Wir freuen uns auf Sie!

Die Anmeldetage für die 5. Klassen sind am 21./ 22. 03. 2018 zwischen 8:00 Uhr und 15:00 Uhr oder nach Vereinbarung.

K. Stöckermann-Borst

 

Tag der offenen Tür 2018

Herzliche Einladung zum Tag der offenen Tür am Freitag, den 9.März 2018 von 16 - 18 Uhr!

   19.01.2018  561.66 KB  759

Flyer: Päd.Konzept-GSS-St.Ilgen, Gemeinschaftsschule

Flyer mit einer Kurzdarstellung des pädagogischen Konzeptes der Gemeinschaftsschule in Leimen-St.Ilgen

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